GZSZ: Drogenproblem? Julian stürzt endgültig ab!
GZSZ Drogenproblem – Julian stürzt endgültig ab
Bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten steht Julian (gespielt von Wolfgang Bahro) kurz vor dem totalen Zusammenbruch. Was zunächst wie eine berufliche Krise aussieht, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem handfesten Absturz – mit dramatischen Konsequenzen für ihn selbst und seine Familie. Die neuen Folgen (ab 27. Oktober bei RTL, vorab auf RTL+) zeigen, wie Julian immer tiefer in den Strudel aus Enttäuschung, Sucht und familiären Konflikten gerät.
Nach außen hin wirkt Julian noch gefasst, doch innerlich steht er kurz vor dem Zerbrechen. Die Entfremdung von seinem Vater Gerner, mit dem ihn einst eine enge, aber komplizierte Beziehung verband, hat Spuren hinterlassen. Obwohl Gerner längst weiß, dass Julian nichts mit dem Diebstahl seiner Krankenakte zu tun hatte, herrscht zwischen den beiden eisige Distanz. Die verletzten Gefühle sitzen tief – vor allem bei Julian, der sich von seinem Vater zeitlebens unverstanden fühlt.
Als Wiedergutmachung hatte Gerner eigentlich vor, heimlich in das neue Forschungsprojekt seines Sohnes zu investieren – ein Versuch, den zerstörten Kontakt wiederherzustellen. Doch durch ein Missgeschick erfährt Julian über Lilli, dass ausgerechnet sein Vater der anonyme Investor ist. Statt sich zu freuen, reagiert er mit Wut und verletzt Gerner schwer, indem er ihn im Mauerwerk öffentlich zur Rede stellt. Für Julian ist dieser Vertrauensbruch ein neuer Tiefpunkt – und das ausgerechnet in einer Phase, in der er dringend Unterstützung gebraucht hätte.
Denn sein großes Projekt – die Entwicklung einer neuartigen Antibiotika-Alternative – steht auf der Kippe. Ohne Investor ist es unmöglich, die Forschung fortzuführen. Lilli versucht ihm klarzumachen, dass er über seinen Schatten springen und Gerners Angebot annehmen muss, wenn er seine Vision retten will. Nach langem Zögern willigt Julian schließlich ein, sich mit Gerner und Matilda zu treffen, um über eine Zusammenarbeit zu sprechen.

Doch kurz vor dem Treffen wird Julian von schmerzhaften Erinnerungen überrollt. Er sieht Szenen aus seiner Kindheit vor sich – die abwertenden Worte seines Vaters, der ihn immer wieder als Versager bezeichnet hat. Die alten Wunden reißen auf. Der Druck, den er empfindet, scheint unerträglich zu werden. Um überhaupt die Fassade wahren zu können, greift Julian zu Drogen – eine Entscheidung, die alles verändert.
Unter dem Einfluss von Kokain erscheint er schließlich zum Gespräch mit Gerner und Matilda. Nach außen wirkt er ruhig, selbstsicher und kontrolliert. Gerner schöpft neue Hoffnung, dass sich ihr Verhältnis endlich bessern könnte. Doch Matilda, die ihren Bruder besser kennt als jeder andere, spürt sofort, dass etwas nicht stimmt. Seine nervöse Art, die unnatürliche Ruhe – für sie sind das deutliche Warnsignale.
Wenig später bestätigt sich ihr Verdacht. Als Matilda nach Julian sehen will, findet sie die Reste seines Kokainkonsums in seiner Wohnung. „Ich hab’s gewusst“, sagt sie enttäuscht und fassungslos. Sie erinnert sich daran, dass Julian schon einmal in der Vergangenheit ein Drogenproblem hatte – ein dunkles Kapitel, das er eigentlich längst überwunden glaubte. Nun scheint sich die Geschichte zu wiederholen.
Der Absturz kommt schleichend, aber unaufhaltsam. Julian, der einst als ehrgeiziger Unternehmer voller Ideen galt, verliert zusehends die Kontrolle. Der Druck, seinem Vater etwas zu beweisen, seine beruflichen Rückschläge und das Gefühl, von allen im Stich gelassen zu werden, treiben ihn immer tiefer in die Abhängigkeit. Die Droge wird zu seinem vermeintlichen Ausweg – ein Mittel, um den Schmerz zu betäuben und die Leere zu füllen.
Doch die Realität holt ihn schneller ein, als ihm lieb ist. In einem Moment der Klarheit erkennt Julian, wie sehr er sich selbst zerstört. Die Drogen beginnen, seine Wahrnehmung zu verzerren, und auch seine Beziehungen leiden darunter. Matilda versucht, ihm zu helfen, stößt aber auf eine Mauer aus Scham und Verdrängung. Julian will sich nichts anmerken lassen, behauptet, alles unter Kontrolle zu haben – doch das ist längst eine Lüge.
Parallel dazu sorgt auch in anderen Handlungssträngen der Serie Chaos für Spannung: Carlos ringt mit den Folgen von Olivares’ Tod und denkt ernsthaft darüber nach, Berlin zu verlassen. Seine Panik und Schuldgefühle könnten die Beziehung zu seiner Partnerin auf eine harte Probe stellen. Und während sich in anderen Serienformaten wie Das Sommerhaus der Stars oder Hochzeit auf den ersten Blick neue Dramen abspielen, bleibt GZSZ seinem Ruf treu – als die Serie, die Emotion, Schmerz und Realität auf unvergleichliche Weise verbindet.

Zurück zu Julian: Der Weg in die Sucht zieht Kreise. Freunde und Familie erkennen, dass er kurz davorsteht, sich selbst zu verlieren. Lilli versucht, Matilda zu überzeugen, dass sie professionelle Hilfe für ihren Bruder organisieren müssen. Doch Julian lehnt ab – zu stolz, zu verletzt, um Schwäche zu zeigen. Stattdessen redet er sich ein, dass er nur „hin und wieder etwas nimmt, um klarzukommen“.
Als Gerner schließlich von Julians Rückfall erfährt, steht er vor einem Dilemma. Einerseits ist er wütend und enttäuscht, andererseits sieht er endlich, wie sehr sein Sohn unter der jahrelangen Kälte zwischen ihnen leidet. Ein emotionaler Moment steht bevor – die Frage ist nur, ob er zu spät kommt.
Während die Fans spekulieren, ob Julian die Kurve noch bekommt oder völlig abstürzt, verspricht RTL eine der emotionalsten Handlungsstränge der letzten Jahre. Es geht nicht nur um Drogen, sondern um die ewige Suche nach Anerkennung, Liebe und Selbstwert.
Julian steht am Rand des Abgrunds. Die nächste Zeile in seiner Geschichte könnte alles entscheiden – den endgültigen Verlust seiner Familie oder einen langen, schmerzhaften Weg zurück ins Leben.
Eines ist sicher: GZSZ zeigt einmal mehr, wie dünn die Linie zwischen Erfolg und Zusammenbruch, Stärke und Hilflosigkeit sein kann. Julians Kampf gegen seine inneren Dämonen wird noch lange nicht vorbei sein – und die Zuschauer dürfen sich auf packende, tiefgehende und tragische Momente gefasst machen.
(Gute Zeiten, schlechte Zeiten läuft montags bis freitags um 19:40 Uhr auf RTL und vorab auf RTL+.)