GZSZ-Abschied: Fabian Hanis verlässt die Serie | GZSZ
So Leute, das war’s jetzt mit meiner Rolle. Robin bei GZSZ
Die Nachricht ist klar: Robin verlässt die beliebte Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Für viele Fans mag dies überraschend kommen, doch für den Schauspieler selbst markiert dieser Abschied ein bedeutendes Kapitel in seiner Karriere. In seinem Rückblick spricht er offen, ehrlich und emotional über die Zeit, die er in der Serie verbracht hat, die Herausforderungen, die er gemeistert hat, und die besonderen Momente, die ihn geprägt haben.
Die ersten Worte, die er wählt, spiegeln eine Mischung aus Wehmut und Stolz wider. Er beschreibt die Rolle als intensive Erfahrung, die gleichzeitig rasch vorbeigezogen sei. Es sei, als habe er gerade erst begonnen, sich mit der Figur Robin zu identifizieren, und schon sei diese Phase zu Ende. Dieser Kontrast zwischen der Geschwindigkeit, mit der die Zeit verging, und der Tiefe der Erfahrungen, die er sammeln konnte, verdeutlicht, wie sehr ihn die Arbeit an der Serie geprägt hat. Für ihn war es nicht nur ein Job, sondern eine Gelegenheit, sich persönlich und künstlerisch weiterzuentwickeln.
Ein wichtiger Aspekt, den er betont, ist der geregelte Tagesablauf am Set. Normalerweise sei sein Leben weniger strukturiert, doch bei GZSZ habe er die Chance gehabt, regelmäßig und systematisch zu arbeiten. Diese Struktur habe ihm Sicherheit gegeben, ihm erlaubt, sich auf die Szenen und Figuren zu konzentrieren, und ihm gleichzeitig Raum zum Experimentieren gegeben. Er spricht davon, wie viel er ausprobieren konnte – neue Ausdrucksweisen, emotionale Tiefe und technische Raffinessen – und wie bereichernd es war, in einem professionellen Umfeld zu lernen und zu wachsen.

Die Zusammenarbeit mit den Kollegen hebt er besonders hervor. Robin, so der Schauspieler, habe das Privileg gehabt, mit vielen verschiedenen, talentierten Menschen zu arbeiten. Diese Begegnungen, die Interaktion am Set und das gemeinsame Arbeiten an Szenen haben für ihn einen zentralen Wert. Es sei nicht nur die Arbeit an sich gewesen, sondern auch das Gefühl, Teil eines größeren Ganzen zu sein, eines Projekts, das von Anfang bis Ende durchdacht war. Dieses Gefühl, ein integraler Bestandteil des Projekts zu sein, habe ihm Freude und Motivation zugleich gegeben.
Besonders betont er den klaren Erzählbogen seiner Rolle. Bei GZSZ habe er immer gewusst, wo die Geschichte beginnt, welche Stationen durchlaufen werden und wo sie endet. Dieses Wissen habe ihm ermöglicht, sich zielgerichtet auf Szenen vorzubereiten und die Entwicklung der Figur bewusst zu gestalten. Er spricht davon, wie sehr er es genießt, auf ein Ziel hinzuarbeiten, die Spannung aufzubauen, Emotionen zu entwickeln und schließlich den Abschluss einer Geschichte zu erleben. Dieser strukturierte, narrative Ablauf habe ihm die Möglichkeit gegeben, die Figur Robin in ihrer ganzen Tiefe zu entfalten.
Emotional besonders fordernd seien die Szenen gewesen, in denen Robin innerlich zusammenbricht. In diesen Momenten habe er sich vorgenommen, echte Tränen zu zeigen, nicht die üblichen filmischen Tricks zu nutzen. Es sei ihm wichtig gewesen, dass die Emotionen authentisch wirken, dass die Figur wirklich leidet, weint und sich fallen lässt. Die Darstellung dieser intensiven Momente sei ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit gewesen, und er habe ein großes Glücksgefühl verspürt, wenn es ihm gelungen sei, diese Echtheit auf die Leinwand zu bringen. Die emotionale Wirkung sei sowohl für ihn selbst als auch für das Publikum spürbar gewesen, und der Erfolg dieser Szenen habe ihn motiviert und bestätigt.
Der Schauspieler reflektiert auch über die Herausforderungen, die mit der Rolle verbunden waren. Er spricht offen von den emotionalen Belastungen und der Intensität der Arbeit. Die Rolle habe ihn gefordert, manchmal an seine Grenzen gebracht, doch gleichzeitig sei es genau diese Herausforderung gewesen, die ihn wachsen ließ. Die intensive Arbeit an emotional aufgeladenen Szenen, die Auseinandersetzung mit komplexen Gefühlen und die Fähigkeit, diese glaubwürdig zu transportieren, seien Aspekte, die er als besonders wertvoll empfand.
Neben der beruflichen Perspektive spielt auch die persönliche Erfahrung eine große Rolle. Robin sei für ihn nicht nur eine Figur gewesen, sondern auch eine Gelegenheit, sich selbst besser kennenzulernen, Empathie zu entwickeln und menschliche Tiefe in der Darstellung zu erfassen. Er betont, dass es ihm nicht nur um die technische Seite der Schauspielkunst ging, sondern auch um das Erleben und Verstehen menschlicher Emotionen. Diese Verbindung von Kunst und persönlicher Erfahrung habe die Arbeit besonders bereichernd gemacht.
Trotz der Herausforderungen habe die Arbeit an der Serie Spaß gemacht. Die Freude, Teil eines großen Teams zu sein, gemeinsam Geschichten zu entwickeln, Emotionen zu zeigen und die Zuschauer zu berühren, habe die Strapazen ausgeglichen. Der Schauspieler hebt hervor, wie sehr ihn die Rolle bereichert hat und wie dankbar er für die Erfahrungen ist, die er sammeln konnte. Jede Szene, jedes Drehbuch, jede Interaktion habe ihm neue Perspektiven eröffnet und seine Fähigkeiten erweitert.
Ein weiterer Aspekt, den er anspricht, ist die Beziehung zu den Zuschauern. Die Verbindung zwischen Schauspieler und Publikum sei besonders wertvoll. Er habe die Reaktionen auf seine Rolle verfolgt, sei inspiriert worden und habe gespürt, dass die Authentizität der Darstellung wahrgenommen und geschätzt wurde. Diese Resonanz habe die Arbeit zusätzlich motiviert und das Gefühl verstärkt, Teil von etwas Bedeutendem zu sein.
Er reflektiert auch über die Bedeutung abgeschlossener Geschichten. Es sei für ihn ein besonderes Erlebnis, zu wissen, dass eine Handlung beginnt, entwickelt wird und schließlich endet. Diese klare Struktur ermögliche es, bewusst auf Höhepunkte hinzuarbeiten, Emotionen zu entwickeln und ein befriedigendes Ende zu gestalten. Er schätzt die Kontrolle über den erzählerischen Bogen und die Möglichkeit, die Figur Robin bewusst zu formen.
Der Abschied von GZSZ ist für ihn dennoch ein emotionaler Moment. Er spricht von der Intensität der vergangenen Zeit, von der Geschwindigkeit, mit der alles vorangeschritten ist, und von dem Gefühl, dass er gerade erst angefangen hatte, sich mit der Rolle zu identifizieren. Gleichzeitig betont er seine Dankbarkeit für die Möglichkeit, Teil des Projekts gewesen zu sein, und die Erfahrungen, die er sammeln konnte. Die Arbeit habe ihn nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Mensch bereichert.

Er endet mit einem positiven Ausblick. Auch wenn Robin die Serie verlässt, bleibt die Verbindung zu den Zuschauern bestehen. Er ermutigt dazu, weiterhin einzuschalten, die Geschichten zu verfolgen und die Entwicklung der Charaktere zu beobachten. Gleichzeitig drückt er seine Hoffnung aus, dass die Zuschauer die Arbeit, die er in die Rolle gesteckt hat, wertschätzen und die emotionale Tiefe nachvollziehen können.
Der Schauspieler reflektiert abschließend noch einmal die emotionale Intensität der Szenen, in denen Robin zusammenbricht. Diese Momente seien für ihn besonders gewesen, weil sie Authentizität verlangten. Der Erfolg dieser Szenen habe ihm große Freude bereitet und ihn bestätigt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Team, das Erleben des geregelten Drehs und die Möglichkeit, sich auf die Rolle einzulassen, werden nochmals betont.
Insgesamt vermittelt die Rückschau ein Bild von einer intensiven, emotional aufgeladenen, aber auch bereichernden Zeit. Der Abschied von der Serie ist geprägt von Wehmut, Dankbarkeit und der Erkenntnis, dass die Rolle Robin nicht nur eine berufliche Herausforderung, sondern auch eine persönliche Bereicherung war. Die Arbeit an GZSZ hat dem Schauspieler ermöglicht, sich auszuprobieren, menschliche Tiefe zu erforschen und eine Verbindung zum Publikum aufzubauen, die über die Fernsehbildschirme hinausgeht.
Die Botschaft am Ende ist klar: Auch wenn eine Phase abgeschlossen ist, bleiben die Erinnerungen, die Erfahrungen und die emotionale Verbindung bestehen. Die Rolle Robin hat Spuren hinterlassen – bei den Zuschauern, im Team und beim Schauspieler selbst. Der Abschied markiert einen neuen Abschnitt, doch die Intensität der vergangenen Zeit wird noch lange nachwirken. Die Zuschauer können gespannt sein, welche Wege die Figur und der Schauspieler künftig gehen werden, während die Erfahrungen, die Robin geprägt haben, als wertvolle Grundlage für alles Kommende dienen.