GZSZ : Johns Kind nimmt Drogen
Johns Kind nimmt Drogen — Plot-Spoiler
In der neuesten dramatischen Wendung bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten steht John Bachmann vor einer Herausforderung, die noch weitaus größer ist als die üblichen beruflichen und emotionalen Turbulenzen, die sein Leben bestimmen. Während sein Alltag bereits durch technische Probleme im Mauerwerk, familiäre Konflikte und die zerbrechende Ehe mit Laura belastet ist, trifft ihn nun eine Nachricht, die ihn als Vater zutiefst erschüttert: Sein ältester Sohn Benny hat begonnen, Drogen zu konsumieren.
Diese Enthüllung ereignet sich in einem Moment, in dem John ohnehin kaum Raum zum Atmen findet. Das Mauerwerk muss aufgrund technischer Schwierigkeiten für einen ganzen Tag schließen – ein organisatorischer Kraftakt, der ihn mental bereits stark beansprucht. Doch diese berufliche Hürde verblasst sofort, als Caroline, Bennys Mutter, ihn kontaktiert und ihm gesteht, dass Benny Marihuana raucht. Was zunächst wie ein typisches Teenagerproblem wirken könnte, entpuppt sich für John als emotionaler Schlag ins Gesicht. Schließlich sieht er seinen Sohn nur selten, da dieser seit Jahren mit seiner Mutter Caroline und seinem Stiefvater Tim in Kanada lebt. Dadurch ist es für John besonders schwer einzuschätzen, wie ernst Bennys Verhalten mittlerweile geworden ist.
Caroline wirkt angespannt und zugleich überfordert. Sie berichtet, dass Benny offenbar schon eine Weile kifft – eine Information, die John in dem Moment zugleich schockiert und alarmiert. Er fragt sofort nach, woher der Teenager das Marihuana hat und wie tief er bereits in gefährliche Verhaltensmuster abgerutscht ist. Die Tatsache, dass sein Sohn mit nur fünfzehn Jahren zur Droge greift, löst in John eine Mischung aus Wut, Sorge und Schuldgefühlen aus. Caroline versucht, ihn etwas zu beruhigen. Sie macht ihm klar, dass sie gemeinsam eine Lösung finden können und dass Bennys Konsum zwar ernst, aber keineswegs hoffnungslos sei. Doch für John steht sofort fest: Er wird nach Kanada reisen. Über Weihnachten will er persönlich bei Benny sein, mit ihm reden, ihn auffangen, ihm Halt geben – all das, was er aus der Entfernung nicht leisten kann.
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Während John innerlich mit der Verantwortung als Vater ringt, kollabiert gleichzeitig ein anderer Pfeiler seines Lebens: seine Ehe mit Laura. Die beiden sind bereits getrennt, doch bislang war ihr Bruch nicht endgültig. John hatte gehofft, dass es vielleicht irgendwann eine Chance geben könnte, sich auszusprechen oder zumindest einen respektvollen Umgang zu finden. Doch diese Hoffnung zerbricht endgültig, als Laura sich entschließt, die Scheidung zu unterschreiben. Ihre Gründe dafür wiegen schwer: John hat wochenlang verschwiegen, dass er mit Zoe, ihrer Erzfeindin, eine Tochter hat.
Für Laura ist diese Wahrheit ein doppelter Verrat. Sie fühlt sich hintergangen, gedemütigt und verletzt – nicht nur von der Tatsache, dass John mit Zoe ein Kind hat, sondern vor allem dadurch, dass er sie so lange über diese Wahrheit im Dunkeln gelassen hat. Der Augenblick, als sie John mit Zoe und der kleinen Clara sieht, wirkt für sie wie ein Stich ins Herz. Für Laura sieht es aus, als hätte sich John längst eine neue Familie aufgebaut – eine Vorstellung, die sie nicht erträgt. Es reicht ihr. In einem impulsiven, aber klaren Moment unterschreibt sie die Scheidungspapiere. Für John ist diese Entscheidung ein weiterer emotionaler Schlag, denn so sehr er Fehler gemacht hat, hatte er gehofft, zumindest als Eltern oder Freunde noch einen Weg zueinander finden zu können. Doch Laura macht deutlich: Ihre gemeinsame Geschichte ist abgeschlossen.

Zwischen der Sorge um seinen Sohn, der Angst vor dessen Zukunft, der bevorstehenden Reise nach Kanada, dem Chaos im Mauerwerk und dem endgültigen Ende seiner Ehe steht John kurz davor, emotional zusammenzubrechen. Sein Leben wirkt wie ein Kartenhaus, das an allen Seiten gleichzeitig einzustürzen droht. Die Verantwortungen türmen sich, jeder Konflikt wird zu einer zusätzlichen Last, und John versucht verzweifelt, alles irgendwie im Gleichgewicht zu halten.
Doch als Vater gibt es für ihn keinen Weg zurück: Benny braucht ihn jetzt. Die Drogenproblematik seines Sohnes wird zum Zentrum seines Handelns. Die Serie deutet an, dass Johns bevorstehende Reise nach Kanada nicht nur eine emotionale Konfrontation mit seinem Sohn bedeutet, sondern auch die Chance auf einen Neuanfang – oder eine neue Zerreißprobe, falls Benny seine Hilfe ablehnt.
Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wie John den Bruch mit Laura verarbeiten wird und ob der Umgang mit Zoe und Clara neue Konflikte erzeugt. Denn auch wenn John ein liebevoller Vater ist, steckt er nun in einer Situation, in der zwei Welten aufeinanderprallen: seine Verantwortung gegenüber seiner Tochter und die Wunden, die Laura davongetragen hat.
Die Zuschauer erwarten in den kommenden Folgen eine intensive Mischung aus emotionalen Gesprächen, familiären Auseinandersetzungen, schuldgeplagten Momenten und möglicherweise auch der ersten ernsthaften Auseinandersetzung zwischen John und Benny, die intern tiefere Wahrheiten ans Licht bringen könnte. Wird Benny bereit sein, Hilfe anzunehmen? Wird John es schaffen, seinen Sohn aufzufangen, ohne sich selbst dabei zu verlieren? Und wird die endgültige Scheidung von Laura langfristig Frieden oder neuen Schmerz bringen?
Die neue GZSZ-Folge, bereits auf RTL+ verfügbar, liefert die ersten Antworten – und verspricht eine der emotional aufgeladensten Handlungsstränge, die John seit Langem erlebt hat.